Mallorca

Museo de La Seu

Der Zugang zum Gelände erfolgt über die „Casa de l’Almoina“ (Almosenhaus) neben dem Glockenturm. In diesem Haus, das heute die Eingangshalle zum Museum bildet, wurden Almosen und Brot an die Armen und Kranken verteilt.

Die Fassade stammt aus dem Jahr 1529 und folgt dem Entwurf eines Schülers des Architekten Guillem Sagrera. Die Innenräume zieren Wandgemälde im Mudéjarstil. Das Museum besteht aus drei bedeutenden Räumen. Der ehemaligen Sakristei „dels Vermells“(rote Sakristei) vom Anfang des 14. Jahrhunderts, dem ehemaligen gotischen Kapitelsaal, der Guillem Sagrera zugeordnet wird, und dem barocken Kapitelsaal, der im Jahr 1696 entworfen wurde, mit überschwänglicher floraler Ornamentierung.


Weitere zahlreiche Werke von besonderem Wert sind im Kapitelmuseum zu bewundern, wie die siebenarmigen Leuchter aus Silber, Werke des Joan Matons vom Anfang des 18. Jahrhunderts, oder die Hauptmonstranz aus dem Jahre 1585. Im 1707 errichteten Kloster im ehemaligen Nutzgarten befinden sich sehr unterschiedliche Elemente ehemals zur Kathedrale gehörender Werke an den Korridorwänden.


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Fundación Bartolomé March

Die weitläufigen Räume dieses monumentalen Palastes beherbergen heute ein attraktives Museum mit zahlreichen Kunstwerken, u.a. einer Sammlung zeitgenössischer Skulpturen.

Es liegt etwas versteckt im Carrer Sant Miquel, ist aber ein Traum: Das March-Museum bietet einen hervorragenden Überblick über die zeitgenössische spanische Kunst. Mit dabei: Vier Werke von Miquel Barceló. Und der Eintritt ist auch noch gratis.

Die Sammlung March in Palma – offiziell “Museu d’Art Espanyol Contemporani Fundación Juan March” – war schon immer ein Musterbeispiel für spanische, zeitgenössische Kunst. Der Banker, Kunstsammler, Multimillionär und Mäzen gründete die “Fundación Juan March” im Jahr 1955. Rund 40 Werke der Stiftung waren von diesem Jahr an in einer Dauerausstellung in der ältesten Filiale der Banca March in Palma im Carrer Sant Miquel zu sehen.

Im Frühjahr 2003 begannen unter der Leitung des Architekten Antonio Juncosa Umbau- und Erweiterungsarbeiten in dem Gebäude; die Ausstellungsfläche wurde auf 750 Quadratmeter in 15 Sälen erweitert. Die Zahl der Exponate – Bilder und Skulpturen – liegt inzwischen bei mehr als 60. Insgesamt sind 52 spanische Künstler vertreten – von Seregi Aguilar bis Fernando Zóbel. Die Auswahl und museumsdidaktische Anordnung der Werke oblag dem Künstler Gustavo Torner. Eine Ausstellung seiner bildnerischen Werke ist zurzeit in der Galería Atalaya im Riskal in Palma zu sehen.

Außerdem steht ein Raum für Wechselausstellungen bereit, der 2003 mit 100 grafischen Arbeiten von Pablo Picasso eingeweiht wurde. Seitdem waren hier Künstler wie Chillida, Lucio Muñoz, Frank Stella, Emil Nolde, Max Beckmann, Egon Schiele und zuletzt Henry Moore zu sehen.

Der Gründer der Juan March Stiftung war ein absolut ungewöhnlicher Mann. “Andere mögen Mitschülern Zigaretten verkauft haben. Juan verkaufte einzelne Züge, zwei für einen Céntimo. Bei fünf Céntimos für die Anschaffung machte das Handelskind 200 Prozent Gewinn. Es zog sich Raucher heran und damit Nachfrage. Es spielt keine Rolle, ob die Geschichte erfunden ist. Die Rotznase sollte die Gewalt ihres Handelstriebes dereinst als Erwachsener das Fürchten lehren.” So schrieb Ernst A. Rauter über “den unaufhaltsamen Aufstieg des Mallorquiners Juan March vom Schweinehirten zu einem der reichsten Männer der Erde”.

Und in der Tat, Joan March (1880 bis 1962) machte Karriere ohnegleichen. Die Spuren dieses Erfolges sind überall auf Mallorca zu sehen: Die Filialen der “Banca March” fallen ins Auge. Und er machte Geschichte: “Es gibt viele Gründe anzunehmen, dass die Faschisten ohne die mit ,Juan March’ unterschriebenen Schecks keine Chance gehabt hätten, den Bürgerkrieg zu gewinnen”, schrieb Rauter weiter im oben genannten Artikel.

Neben seinen wirtschaftlichen und politischen Interessen betätigte sich der Multimillionär auch als Mäzen. Die Stiftung March vergibt alljährlich im In- und Ausland Stipendien. Tausende von Studenten haben schon auf March-Kosten eine Ausbildung erhalten.


Und er sammelte Kunst. Zurzeit besitzt die Sammlung March 1500 Werke, von denen 470 moderne Malereien und Plastiken sind. Mit diesen Arbeiten wird auch das Museum für Abstrakte Kunst in Cuenca bestückt.

Das heutige Ausstellungsgebäude in Palma war die erste March-Filiale der Stadt. Der Bau stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und gehörte der Familie Can-yar, die, obwohl sie eigentlich Ländereien bei Esporles hatte, das Haus als Stadtquartier nutzte. Das Haus, besser gesagt, der kleine Palacio, erfuhr aber im Laufe der Jahrhunderte viele bauliche Veränderungen. Das heutige Erscheinungsbild wurde wesentlich von einem Umbau um 1750 geprägt, eine weitere Restaurierung erfolgte im Jahr 1917.

1926 kaufte Joan March das Gebäude und eröffnete hier die Zentrale seiner Bank. Damals wurde im Hof eine majestätische Treppe errichtet sowie eine verglaste Kuppel, die heute noch die Blicke auf sich zieht.

Im Erdgeschoss blieb eine Bankfiliale, und das Unternehmen eröffnete hier einen Club für Pensionäre. Seit dem Sommer 1990 ist die Sammlung für die Öffentlichkeit zugängig. Das Museum ist mehr als beeindruckend. Hell und licht, großzügig und übersichtlich. Für jedes Bild steht eine Wand zur Verfügung, so dass der Blick von nichts abgelenkt wird.

Die Auswahl der ausgestellten Bilder und Skulpturen ist konzentriert und erstklassig. Sie gibt einen guten Überblick über den Beitrag Spaniens zur Kunst im 20. Jahrhundert.

Die Seiten von Fundación Bartolomé March


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Castell de sa Punta de n’Amer

Sa Punta de n’Amer wurde im Jahr 1991 durch die Regierung der Balearen zum „Naturgebiet von besonderem Interesse“ erklärt. Die Höhlen „Ses Crestes“ und „Ses Pedreres“ wurden als Wohnräume benutzt. Die dort entdeckten Keramikerzeugnisse zeugen von einer Besiedlung im Prätalayotikum. Ein Talayot (Wachtturm) befindet sich mitten auf der Landzunge.

Historisch interessant ist der Wehrturm aus dem 17. Jahrhundert, bekannt als „Es Castellet“, von dem aus man die Anwesenheit der feindlichen Schiffe an der Küste beobachtete.

In seinem Innern befindet sich ein historisches Museum, das dem Besucher eine kleine Sammlung von antiken Gegenständen und Waffen sowie Dokumenten über die Verteidigung der Insel bietet.

Lange vor den Stränden haben sich die Besucher der Insel der Ruhe, wie sie Rubén Darío nannte, für die zahlreichen Denkmäler, bedeutenden Gebäude, Museen, Kunstgalerien und die Literatur Mallorcas interessiert.


Aber nicht nur die Monumente und Sehenswürdigkeiten von Palma – die Kathedrale, das Schloss von Bellver, der Palacio Real, die Lonja, das Gran Hotel, das Museo de Mallorca, Patrizierhäuser wie Can Vivot, Can Oleza, Casal Solleric und etwa zwanzig Galerien für moderne Kunst-, sondern auch die Klöster, die Verteidigungstürme, Kirchen, Rathäuser und Museen der 52 anderen Städte Mallorcas bilden den architektonischen und künstlerischen Reichtum Mallorcas.

Die jährlich sich wiederholende Spielzeit der Oper, die Abonnementskonzerte des Sinfonieorchesters Ciutat de Palma oder das Programm Un invierno en Mallorca bereichern das kulturelle Leben in den Wintermonaten, und im Sommer sind es die Festivals für klassische Musik im Freien oder die Konzerte für moderne Musik, Jazz sowie Ballett-und Theateraufführungen.

Die öffentlichen Stiftungen tragen ihren Teil bei, Kunst zu verbreiten und sich an ihr zu erfreuen. Die Stiftungen Pilar und Joan Miró, la Caixa, Sa Nostra und March erweitern das Angebot an Ausstellungen, die regelmäßig in den staatlichen Ausstellungszentren Sa Llotja, Casal Solleric, Ses Voltes, Bellas Artes oder Casa de Cultura besichtigt werden können.
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C’an Marquès

Eines der besterhaltenen Herrenhäuser in Palma de Mallorca wurde bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. Die Räume sind weitgehend im Original erhalten und zeigen das Leben und die privaten Gewohnheiten der hochgestellten Bürger Palmas um 1900.

Can Marquès ist das einzige Herrschaftshaus, das in Palma de Mallorca besichtigt werden kann. Es ist seit dem 14. Jahrhundert dokumentarisch belegt und liegt mitten im historischen Zentrum der Stadt.


Die Räume zeigen das Originaldekor und vermitteln eine beeindruckende Sicht auf den Lebensstil und die Privaten Bräuche des gehobenen Bürgertums Palmas um das Jahr 1900. Seit seiner letzten Renovierung im Jahr 1906 wurden seine Räume bis heute nicht verändert. Nach einer gründlichen Erforschung und einer minutiösen Renovierungsarbeit durch mehrere Teams von Fachleuten wurden die Böden, die Farben, die Holzelemente, Wandtapeten und vieles mehr gerettet, um Can Marquès den verdienten Glanz wiederzugeben.

Lange vor den Stränden haben sich die Besucher der Insel der Ruhe, wie sie Rubén Darío nannte, für die zahlreichen Denkmäler, bedeutenden Gebäude, Museen, Kunstgalerien und die Literatur Mallorcas interessiert.

Aber nicht nur die Monumente und Sehenswürdigkeiten von Palma – die Kathedrale, das Schloss von Bellver, der Palacio Real, die Lonja, das Gran Hotel, das Museo de Mallorca, Patrizierhäuser wie Can Vivot, Can Oleza, Casal Solleric und etwa zwanzig Galerien für moderne Kunst-, sondern auch die Klöster, die Verteidigungstürme, Kirchen, Rathäuser und Museen der 52 anderen Städte Mallorcas bilden den architektonischen und künstlerischen Reichtum Mallorcas.

Die jährlich sich wiederholende Spielzeit der Oper, die Abonnementskonzerte des Sinfonieorchesters Ciutat de Palma oder das Programm Un invierno en Mallorca bereichern das kulturelle Leben in den Wintermonaten, und im Sommer sind es die Festivals für klassische Musik im Freien oder die Konzerte für moderne Musik, Jazz sowie Ballett-und Theateraufführungen.

Die öffentlichen Stiftungen tragen ihren Teil bei, Kunst zu verbreiten und sich an ihr zu erfreuen. Die Stiftungen Pilar und Joan Miró, la Caixa, Sa Nostra und March erweitern das Angebot an Ausstellungen, die regelmäßig in den staatlichen Ausstellungszentren Sa Llotja, Casal Solleric, Ses Voltes, Bellas Artes oder Casa de Cultura besichtigt werden können.


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