Walter Haupt hat aus Carmina Burana das bekannteste Kulturereignis der klassischen Musik geschaffen. Seine Inszenierung ist gleichzeitig großartig und groß. Sein Wort ist Gebot; mindestens 70 Mitglieder muss das Orchester haben und der Chor 60, damit die Carmina Burana live und mitreißend klingen kann.
Für die Carmina Burana Monumental Opera am 13. September auf der Plaza de Toros in Palma hat der Veranstalter Event Consulting International das Sinfonieorchester des Konservatoriums in Palma (Orquestra Simfònica del Conservatori Superior de Música i Dansa de les illes Balears) unter Vertrag genommen. Für die Orchestermitglieder mit Sicherheit ein aufregender Moment, wenn sie bei den Proben zum ersten Mal mit Walter Haupt zusammentreffen. Mindestens drei gemeinsame Proben direkt vor Ort auf der Plaza de Toros sind angesagt.
Der Chor kommt aus Barcelona und wird ebenfalls zu den Hauptproben auf der Insel erwartet.
Damit stellen die Balearen und Katalonien für die erste Aufführung der Carmina Burana Monumental Opera auf Mallorca einen bedeutenden Teil der weit über 300 Akteure. Auch die Stammgruppe mit über 30 Balletttänzern, 180 Bühnenartisten, Solisten und der großen Technikercrew ist international.
Für die Koordinierung von Orchester und Chor arbeiten Frank Lichte, Geschäftsführer von Event Consulting International und Xisco Blanco von Euroclassics Hand in Hand.
Walter Haupt über seine Inszenierung der Carmina Burana:
Mit der Carmina Burana hat Carl Orff eine wahrhaft erstaunliche Sache geschaffen; mit einfachen Melodien wie „Oh Fortuna“ oder der Orchesterbegleitung für „Ostinato“. Damit hat Orff das weltbekannte Stück „Carmina Burana“ gemacht. Ein Musikwerk, das auf der ganzen Welt gespielt wird.
Ich war selbst ein enger Freund von Carl Orff. Er war eine Art väterlicher Freund für mich. Er überwachte meine Kompositionen, gab mir viele Ratschläge und wir sahen uns gemeinsam Aufführungen an. Immer wieder sagte er zu mir: „Du solltest die Carmina Burana produzieren und dirigieren. Und du solltest es so tun, wie ich sie tatsächlich sehe, das heißt in einer Art Bruegel-Landschaft, wie in fantastischen mittelalterlichen Zeiten. Es muss ein Drama voll mit den Freuden des Lebens werden.“
Er erklärte mir tatsächlich alle Details, so dass die Inszenierung, die letztendlich von mir gemacht wurde, als ziemlich authentisch gesehen werden kann. Diese Inszenierung entspricht der Vorstellung von Carl Orff.
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